Du suchst ein Balance Board, das zu dir passt?
Dann bist du hier genau richtig!
Das Thema findet sich gerade überall. Bestimmt hast du schon einiges gelesen.
Wir haben hier daher alle Infos über Balance Boards zusammengetragen.
In unserem Balance Board Test stellen wir die besten Boards vor und erklären, worauf beim Balance Boarding ankommt.
Kurz gefasst: Balance Boarden macht Spaß und ist auch noch gut für Fitness & Gesundheit. Probiere es doch auch aus!
Balance Board Test: Das sind die besten Balance Boards
In dieser Liste stehen neun Balance Boards. Zu den meisten gibt es auf balancewaves einen eigenen Bericht, auf den wir direkt verlinken. Jedes Board hat eine klare Aufgabe: Rollenboard für Tricks, Kreisel für Physio, Slackline-Board für die Wohnung.
Aus jedem Eintrag kommst du direkt in den ausführlichen Einzeltest. Dort stehen alle Maße, der Lieferumfang und die Punkte, an denen sich die Boards wirklich unterscheiden.
- Der Allrounder zum Einsteigen und DranbleibenJUCKER HAWAII Homerider Local Ocean
- Der günstige Kreisel aus dem Decathlon-RegalDecathlon Domyos Balance Board Holz
- Das komplette Set aus KorkF2 Kork Balance Board Surf
- Slackline-Gefühl ohne zwei BäumeGibbon Giboard Active
| Board | Maße | Material | Zubehör | Für wen |
|---|---|---|---|---|
| JUCKER HAWAII Homerider Local Oceander Allrounder | 75 x 28 cm | 11 Lagen Birke, Fertigung in Deutschland | Korkrolle 33 x 10,5 cm | Einsteiger, die lange etwas davon haben wollen |
| Decathlon Domyos Balance Board HolzPreistipp | 39 cm Durchmesser, 7,2 cm hoch | Sperrholz mit Schale aus Polypropylen | Keines nötig | Einstieg, Physio, Schreibtisch |
| F2 Kork Balance Board Surfbestes Set | 84 x 31 cm | Birkenholz mit Korkdeck | Korkrolle und Kork-Halbkugel | Barfußtraining und alle, die Abwechslung wollen |
| Gibbon Giboard Activemit Slackline | 106 cm lang | FSC-Buche, hergestellt in der EU | Zwei Korkpads, Zugang zur App | Wohnzimmer, Familie, Reha |
| NEOLYMP Holz Balance BoardKreisel mit Griffen | 40 x 40 x 8 cm | Sperrholz, Anti-Rutsch-Beschichtung | Keines nötig | Physio, Planks, kleines Budget |
| Glory Boards Balance Board HandmadeHandarbeit | 78 x 30 cm | Birkenholz mit Nussbaumfurnier | Korkrolle 40 x 10 cm | Alle, denen Verarbeitung wichtiger ist als alles andere |
| Wahu Board Ocean Blueleicht und gekrümmt | 80 x 30 cm | Holz, gekrümmter Rocker Shape | Korkrolle 40 x 10 cm | Design, Meeresschutz, wenig Gewicht |
| kolibri boards Gripextra breit | 81 x 38 cm | Birkenholz, Handarbeit in Deutschland | Korkrolle 45 x 10 cm | Workouts, Training in Socken |
| kolibri boards Mini Gripfür Kinder | 56 x 26 cm | Birkenholz, Handarbeit in Deutschland | Korkrolle 30 x 7 cm | Kinder und alle, die wenig Platz haben |
Die neun Balance Boards im Einzelnen
- Maße75 x 28 cm
- Gewicht1,44 kg
- Material11 Lagen Birke, lösungsmittelfreier Kleber
- FertigungSchreinerei in Deutschland
- RolleKork, 33 x 10,5 cm
- Stopperkeine
- Empfohlen bis140 kg laut Hersteller
Passt zu: Alle, die einmal kaufen und lange fahren wollen
Wenn ein Board in dieser Liste die Rolle des Standards spielt, dann dieses. Das Deck aus elf Lagen Birke ist breit genug, dass man am Anfang nicht sofort über die Kante geht, und gerade genug, dass die Rolle nicht von allein losläuft. Die Korkrolle liegt bei, du brauchst also nichts weiter als ein Stück Boden. Alle Maße, den Aufbau und unsere Einordnung findest du im ausführlichen JUCKER HAWAII Homerider Local Ocean Test.Stärken
- Board und passende Korkrolle kommen zusammen, nichts muss nachgekauft werden
- Mit 28 cm Breite verzeiht das Deck die ersten wackeligen Versuche
- Ohne Stopper bleibt der komplette Rollweg frei, Tricks sind später möglich
- Gerade Form, dadurch berechenbarer als ein stark gekrümmtes Board
Schwächen
- Training in Socken ist nicht vorgesehen, barfuß oder mit Schuhen
- Ohne Stopper rollt die Rolle beim Absteigen weg, das braucht etwas Übung
- Maße39 cm Durchmesser, 7,2 cm hoch
- Gewicht975 g
- MaterialSperrholz mit Schale aus Polypropylen
- Formrund, Kreisel
- Zubehörkeines nötig
- Maximale Belastung110 kg laut Hersteller
- Empfohlen ab10 Jahren laut Hersteller
Passt zu: Einstieg, Physiotherapie, Training neben dem Schreibtisch
Das einzige Board in dieser Liste, das direkt aus dem Decathlon-Regal kommt und nicht über einen Marktplatz läuft. Es ist ein Kreisel und kein Rollenboard: Die Holzscheibe sitzt auf einer runden Kunststoffschale, das Brett kippt in alle Richtungen, aber nichts kann darunter wegrollen. Genau das macht es zum unkompliziertesten Einstieg im ganzen Feld. Du legst es auf den Boden, stellst dich drauf, und es passiert nichts Unvorhergesehenes.
Mit 39 cm Durchmesser ist die Standfläche klein, die Füße stehen dicht beieinander. Das ist anspruchsvoller als es klingt und lässt sich gut steigern, indem du von beidbeinig auf einbeinig wechselst oder die Hände von der Wand nimmst. Für Kniebeugen, Unterarmstütz und Physio-Übungen reicht die Fläche, für Tricks auf einer Rolle ist das Board nicht gemacht. Wer den Surf- oder Skate-Effekt sucht, ist auf Platz eins oder drei besser aufgehoben.
Ein Griff aus Polyestergewebe hängt an der Schale, damit lässt es sich am Schreibtisch verstauen oder mit ins Büro nehmen. Mit 975 g ist es das leichteste Gerät in dieser Liste. Bei Decathlon stehen dazu 38 Kundenbewertungen mit einem Schnitt von 4,7 von 5 Punkten, Stand 08/2026. Alles Weitere steht im Einzeltest des Decathlon Domyos Balance Board Holz. Wenn dich diese Bauart genauer interessiert, findest du im Therapiekreisel-Test die Alternativen dazu. Was Decathlon sonst noch für das Gleichgewichtstraining führt, steht im Test des Decathlon Balance Pads und im Test des Domyos Balance Trainer 900.
Stärken
- Nichts rollt weg, damit ist es die gutmütigste Bauart im ganzen Feld
- Mit 975 g und 39 cm passt es in jede Schublade und unter jeden Schreibtisch
- Kein Zubehör nötig, es funktioniert direkt aus dem Karton
- Ware aus dem eigenen Decathlon-Sortiment, Rückgabe und Ersatzteile laufen über den Händler
Schwächen
- Kein Rollgefühl, Surf- und Skate-Tricks sind damit nicht möglich
- Die kleine Standfläche ist für Übungen im Vierfüßlerstand knapp
- Für Fortgeschrittene schnell ausgereizt
- Maße84 x 31 cm
- Deck7-lagiges Birkenholz
- OberflächeKork, rutschfest und antibakteriell
- ZubehörKorkrolle und Kork-Halbkugel 30 x 10 cm
- FormSurfboard-Shape
- Stopperkeine
- Modelljahr2025
Passt zu: Barfußtraining und alle, die die Schwierigkeit ohne Nachkauf steigern wollen
Das F2 ist das Board für alle, die nicht in einem halben Jahr Zubehör nachkaufen wollen. Korkrolle und Kork-Halbkugel liegen bei, und die Halbkugel ist genau der Zwischenschritt, den viele Einsteiger brauchen: Sie kippt, aber sie rollt nicht davon. Das Korkdeck ist barfuß deutlich angenehmer als eine lackierte Oberfläche. Auch Decathlon führt das Board. Was uns aufgefallen ist, steht im F2 Kork Balance Board Surf Test.Stärken
- Korkdeck statt Grip-Lack, die angenehmste Oberfläche für nackte Füße
- Halbkugel und Rolle liegen bei, damit sind zwei Schwierigkeitsstufen abgedeckt
- 84 cm Länge geben mehr Spielraum als die meisten Boards in dieser Liste
- Neben Amazon auch bei Decathlon gelistet
Schwächen
- Keine Stopper, das Board läuft über das Rollenende hinaus
- Für Training in Socken ist Kork zu glatt
- Länge106 cm
- Gewicht3,5 kg
- MaterialFSC-zertifizierte Buche, hergestellt in der EU
- Besonderheitintegrierte Slackline, 5 cm breit
- SpannsystemLock and Roll
- Maximale Belastung120 kg
- Zubehörzwei Korkpads, Zugang zur Gibbon Balance App
Passt zu: Wohnzimmer, Familie und alle, denen eine wegrollende Rolle zu heikel ist
Das Giboard ist kein Brett auf einer Rolle, sondern ein Brett auf einer gespannten Slackline. Das Ergebnis fühlt sich völlig anders an: Es federt, statt zu kippen, und weil nichts lose darunter liegt, kann auch nichts wegrollen. Genau das macht es für Wohnzimmer, Kinder und Reha interessant. Bei Decathlon steht es ebenfalls im Sortiment. Mehr dazu im Gibbon Giboard Active Test.Stärken
- Federndes Verhalten statt hartem Kippen, das ist deutlich gutmütiger
- Kein loses Bauteil, nichts kann unter dem Brett wegschießen
- Aufbau in unter einer Minute, danach steht es sofort
- Buche aus FSC-Beständen, Fertigung in der EU
Schwächen
- Das teuerste Board dieser Liste
- Für klassische Tricks auf einer Rolle ist es nicht gemacht
- Mit 3,5 kg und 106 cm braucht es Platz
- Maße40 x 40 x 8 cm
- Gewicht1,6 kg
- MaterialSperrholz
- Formrund, kugelförmige Unterseite
- Bewegung360 Grad, Neigung bis 35 Grad
- OberflächeAnti-Rutsch-Beschichtung mit Sandpapier-Schicht
- UnterseiteAnti-Rutsch-Pad gegen Kratzer
Passt zu: Physiotherapie, Planks und alle, die klein anfangen wollen
Der Kreisel ist der Gegenentwurf zum Rollenboard: Er dreht sich um seinen eigenen Mittelpunkt und läuft nirgendwohin. Damit ist er das ruhigste Gerät in dieser Liste und die naheliegende Wahl, wenn es um kontrollierten Muskelaufbau statt um Surfgefühl geht. Die Griffe an den Seiten sind der eigentliche Unterschied zu den vielen namenlosen Kreiseln. Auch Decathlon führt den Kreisel. Alle Daten stehen im NEOLYMP Balance Board Test.Stärken
- Die Griffe machen aus dem Beingerät ein Gerät für den ganzen Körper
- Nichts rollt weg, das Board bleibt an seinem Platz
- Mit 40 x 40 cm passt es unter jeden Schreibtisch
- Kein Zubehör nötig, es funktioniert direkt aus dem Karton
Schwächen
- Kein Rollgefühl, Tricks sind damit nicht möglich
- Für Fortgeschrittene schnell ausgereizt
- Maße78 x 30 cm
- Gewicht1,75 kg
- Material10 Lagen Birkenholz mit Nussbaumfurnier
- Formgebogen, Rocker Shape
- RolleKork, 40 x 10 cm
- Stopperkeine
- HerkunftFertigung in Österreich
Passt zu: Alle, denen Herkunft und Verarbeitung wichtiger sind als der Preis
Das Glory Boards ist das Brett für alle, die ihr Board offen im Wohnzimmer liegen lassen wollen. Zehn Lagen Birke, Nussbaumfurnier, Fertigung in Österreich: Das sieht man dem Deck an. Der aufgebogene Rocker Shape spielt in dieselbe Richtung, er ist etwas lebendiger als ein gerades Board und braucht deshalb ein paar Tage mehr Eingewöhnung. Unsere ausführliche Einschätzung steht im Glory Boards Balance Board Test.Stärken
- Handgefertigt, das Furnier hebt es optisch von den Standardbrettern ab
- Der Rocker Shape kommt dem Surfgefühl näher als ein gerades Deck
- Passende Korkrolle liegt bei
- Lackierung hält auch draußen
Schwächen
- Das gebogene Deck ist für die ersten Versuche unruhiger
- Keine Stopper
- Training in Socken ist nicht vorgesehen
- Maße80 x 30 cm
- Gewicht1,35 kg
- Formleicht gekrümmt
- RolleKork, 40 x 10 cm
- Stopperkeine
- Nachhaltigkeitplastikfreie Produktion, pro Board wird 1 kg Plastik aus dem Meer geholt laut Hersteller
Passt zu: Alle, die ein leichtes Board mit klarer Optik suchen
Das Wahu Board ist das handlichste Brett hier, und das merkt man beim Verstauen genauso wie beim Mitnehmen. Die leichte Krümmung sorgt dafür, dass das Board nicht ganz so brav auf der Rolle liegt wie ein gerades Deck, was nach den ersten Tagen eher Vorteil als Nachteil ist. Was hinter der Marke steckt, haben wir im Wahu Board Ocean Blue Test aufgeschrieben.Stärken
- Mit 1,35 kg das leichteste Rollenboard in dieser Liste
- Die leichte Krümmung gibt mehr Bewegung als ein gerades Deck
- Korkrolle liegt bei
- Der Hersteller stellt Übungsvideos kostenlos bereit
Schwächen
- Keine Stopper
- Training in Socken ist nicht vorgesehen
- Die Angaben zum Meeresplastik stammen vom Hersteller und sind von uns nicht überprüfbar
- Maße81 x 38 cm
- Gewicht2,3 kg
- Formgerade
- RolleKork, 45 x 10 cm
- OberflächeGrip-Rillen
- HerkunftHandarbeit, Made in Germany
- Training in Sockenmöglich
Passt zu: Workouts, Training in Socken und alle, die viel Standfläche wollen
Das kolibri Grip ist das Arbeitstier unter den Brettern: 38 Zentimeter Breite sind mehr, als die meisten Boards bieten, und genau das braucht man, sobald man auf dem Board nicht nur steht, sondern trainiert. Die eingefrästen Rillen sind der Grund, warum hier auch Socken funktionieren. Es läuft ausschließlich über den Herstellershop, dort gibt es mit dem Code SUP10 zehn Prozent Nachlass. Mehr dazu im kolibri boards Grip Test.Stärken
- Mit 38 cm das breiteste Deck in dieser Liste, gut für Kniebeugen und Liegestütze
- Die Grip-Rillen halten auch in Socken
- Handarbeit aus Deutschland, plastikfreie Verpackung
- Passende Korkrolle liegt bei
Schwächen
- Bei Amazon nicht mehr erhältlich, es geht nur über den Herstellershop
- Mit 2,3 kg das schwerste Rollenboard hier
- Maße56 x 26 cm
- Gewicht1,2 kg
- Formgerade
- RolleKork, 30 x 7 cm
- OberflächeGrip-Rillen
- HerkunftHandarbeit, Made in Germany
- Training in Sockenmöglich
Passt zu: Kinder, kleine Wohnungen und alle, die das Board mitnehmen wollen
Das Mini Grip ist die verkleinerte Ausgabe des Grip, und zwar konsequent: kürzeres Deck, schmalere Rolle, niedrigere Standhöhe. Für Kinder ist das genau richtig, weil der Weg nach unten kurz bleibt und die Füße trotzdem sauber auf dem Brett stehen. Erwachsene nutzen es eher als Reiseboard. Die Einzelheiten stehen im kolibri boards Mini Grip Test.Stärken
- Kleines Deck und dünne Rolle, dadurch niedrige Standhöhe für Kinder
- Grip-Rillen wie beim großen Bruder, Socken sind kein Problem
- Mit 1,2 kg leicht genug für den Rucksack
- Handarbeit aus Deutschland
Schwächen
- Für Erwachsene schnell zu klein
- Nur über den Herstellershop erhältlich
Was ist ein Balance Board und wozu brauche ich es?

Ein Balance Board ist ein Sportgerät, welches deine Muskeln dadurch trainiert, dass du dein Gleichgewicht halten musst. In der klassischen Ausführung ist es ein aus Holz gefertigtes Brett, welches aus mehreren Lagen besteht, um eine optimale Stabilität zu bieten.
Balance Boards gibt es in vielen Formen, die alle einem unterschiedlichen Zweck dienen. Diese werden im Laufe dieses Ratgebers noch näher beleuchtet.
Manche Balance Boards kann man einfach auf den Boden stellen und loslegen. Üblicherweise benutzt man das Board allerdings mit einer Rolle unter dem Board, was den Schwierigkeitsgrad erhöht.
Zu Beginn ist es eine Herausforderung überhaupt das Gleichgewicht halten zu können, aber sobald man den Dreh heraus hat, kann mit Tricks und gezielten Übungen begonnen werden.
Ein Workout mit einem Balance Board kann somit vielseitig gestaltet werden, je nachdem welche Muskelgruppen trainiert werden sollen.
Wie benutzt man ein Balance Board?
Das klassische Setup sieht folgendermaßen aus: Eine rutschfeste Balance Board Matte auf den Boden, dann eine Korkrolle und obendrauf das Board.
Natürlich gibt es auch hier verschiedene Wege, andere Bauweisen und unterschiedliche Schwierigkeitsstufen.
Das Standard-Setup bietet jedoch vor allem Beginnern genügend Sicherheit, um sorglos in das Balance Boarding zu starten.
Wie starte ich auf dem Balance Board?
Zu Beginn ist es wichtig zunächst vorsichtig zu machen und nichts zu überstürzen. Besonders am Anfang, wenn man das Gleichgewicht noch nicht gut halten kann, ist die Verletzungsgefahr etwas höher. Deshalb solltest du dir zunächst einen Ort zum trainieren suchen, wo du genügend Möglichkeiten hast dich festzuhalten.
Nun solltest du viel üben, um einen sicheren Stand auf dem Board halten zu können. Lege dazu das Board schräg auf die Rolle, sodass schon ein gutes Stück des Boards über die Rolle hinausragt.
Jetzt stellst du dich mit einem Fuß auf das Ende am Boden und mit dem anderen auf das Ende in der Luft, aber so, dass du erst einmal stabil in dieser Position bleibst.
Je breitbeiniger du stehst, desto einfacher wirst du gleich dein Gleichgewicht halten können. Halte dich jetzt mit deinen Händen an einem stabilen Gegenstand in der Nähe fest und verlagere dein Gewicht langsam, sodass das Board kippt.
An dieser Stelle ist es besser, wenn du nicht versuchst dich mit der Kraft deiner Arme in Position zu halten, sondern das Board einfach kippen lässt.
So bekommst du ein besseres Gefühl, wie viel Spielraum du hast. Du wirst sehen: schon nach kurzer Zeit kannst du schon ohne Hände einen Moment lang das Gleichgewicht halten.
Habe keine Angst, dass du zur Seite kippst. Das fördert nur den Lernprozess.
Sobald du ein gutes Gefühl für dein Gleichgewicht hast, kannst du damit starten mit dem Board vom einem Ende zum Anderen hin und her zu rollen. Damit erreichst du zusätzliche Sicherheit und kannst nun langsam auf deinen Erfolgen aufbauen.
Worauf muss ich bei dem Untergrund achten?

Wie schon erwähnt solltest du eine rutschfeste Matte als Unterlage benutzen, denn damit schlägst du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.
Zum einen bietet es dir am Anfang mehr Grip und damit mehr Stabilität auf dem Board, da die Rolle so schwieriger gleiten kann. Am besten benutzt du eine Matte aus Kork.
Achte bei anderen Matten darauf, dass diese nicht zu dick oder zu weich sind. Denn so würde sich der Effekt umdrehen und es wäre schwieriger, die Balance zu halten.
Der andere Vorteil bietet sich für deinen Boden. Besonders am Anfang kippt das Board oft auf den Boden und kann dort unschöne Erinnerungen an das Training hinterlassen.
Zudem wird der Boden durch die Korkrolle beansprucht. Eine Matte sorgt also auch für Schutz.
JUCKER HAWAII Balance Board Matte
Kork und Kautschuk, 183 x 61 cmDie Fortgeschrittenen können es auch ohne Matte versuchen, denn dann kann die Rolle viel schneller gleiten und es wird schwieriger das Gleichgewicht zu halten. Es gibt auch Boards, die statt einer Korkrolle eine Holz- oder Plastikrolle haben. Damit steigert man das Ganze noch einmal.
Es spricht nichts dagegen, verschiedene Untergründe auszuprobieren. Du kannst sogar dein Balance Board mit nach draußen nehmen. Das ist natürlich schwieriger und die Verschleißerscheinungen an deiner Rolle und deinem Board werden viel größer sein.
Achte im Outdoor-Bereich darauf, dass keine spitzen Steine, Kanten oder Ähnliches in der Nähe sind, denn diese können sich verhaken und dich zu Fall bringen. Am besten benutzt du auch draußen eine Matte.
Hier findest du unseren Artikel über Balance Board Matten.
Grip auf dem Balance Board: lieber barfuß, mit Socken oder Schuhen?

Das Thema Grip ist sehr subjektiv, denn jeder fühlt sich anders wohl. Generell gilt jedoch: mehr Grip sorgt für besseren Halt auf dem Balance Board. Da es eine ganze Bandbreite an unterschiedlichen Boards gibt, sind auch die Grip-Voraussetzungen von jedem Board unterschiedlich.
Manche sind mit einer extra rutschfesten Beschichtung versehen, wie beispielsweise bei einem Skateboard. Andere haben Rillen im Holz eingearbeitet, um mehr Haftung zu generieren.
Wieder andere sind einfach nur lackiert und damit eher rutschig. Somit solltest du schon beim Kauf des Balance Boards darauf achten, wie viel Grip du haben möchtest.
Abseits vom Board ist die beste Möglichkeit für die Optimierung des Grips die Wahl deiner Fußbekleidung. Jetzt wird es Geschmackssache. Barfuß hast du relativ guten Grip, ebenso mit Schuhen.
Socken sind eher rutschig, da du in der Socke noch hin und her rutschen kannst. Hier kommt es wieder auf die Beschaffenheit deines Boards an.
Wenn das Board schon eine raue Oberfläche hat, dann brauchst du nicht mehr viel Grip. Socken reichen komplett aus. Sei dir aber bewusst, dass eine raue Oberfläche deine Socken mehr abnutzt.
Auch barfuß bietet eine raue Oberfläche noch einmal ein spezielles Erlebnis, da deine Füße durch die Körnung stimuliert werden.
Ist das Balance Board eher glatt, wird es mit Socken schwieriger. Wer auf Schuhe zurückgreift, sollte diese fest binden, damit die Füße nicht in den Schuhen rutschen können. Zudem solltest du darauf achten, dass deine Schuhe trocken und sauber sind, damit du idealen Halt findest und dein Board sich nicht abnutzt.
Eine Alternative bieten rutschfeste Socken. Damit haben wir keine guten Erfahrungen gemacht, da die Socken zwar haften, aber das flexible Material nachgibt und man im Socke trotzdem rutscht.
Am Besten probierst du selbst alle Möglichkeiten einmal aus, um die geeignetste Variante für dich zu finden!
Workouts mit dem Balance Board

Wenn du die Basics auf dem Balance Board kannst, dann geht der Spaß erst richtig los. Das Balance Board kannst du nämlich super in deine Home-Workouts einbinden. Viele Bodenübungen, die du schon kennst, wie Squats, Liegestütz oder Planks kannst du mit dem Balance Board ebenso durchführen.
Dabei die Balance zu halten erhöht den Schwierigkeitsgrad und die Muskelbeanspruchung, da deine Muskeln konstant Gegenbewegungen ausführen müssen, damit du nicht stürzt. Das geht bis in die Tiefenmuskulatur und macht dich richtig fit.
Ganz nebenbei hat das einen positiven Nebeneffekt: Du kannst deine Trainingszeit verkürzen, da du nun intensiver trainierst.
Zusätzlich zu den klassischen Übungen sind auch Yoga-Figuren oder Tricks möglich, um etwas Abwechslung in dein Training zu bringen. Du musst auch keineswegs nur auf dem Board stehen. Du kannst dich ebenso gut mit Armen und Händen abstützen. Deinem Workout sind keine Grenzen gesetzt.
Hier haben wir für dich ein Balance Board Workout zusammengestellt.
Balance Board am Schreibtisch

Den ganzen Tag nur Sitzen ist ungesund, jeder weiß es, aber nur wenige tun etwas dagegen.
Der Körper fährt herunter, die Muskeln bauen ab. Dadurch kommt es oft zu Schmerzen. Deshalb solltest du im Alltag für ausreichend Bewegung sorgen und ein Balance Board kann dir dabei helfen, auch wenn du an den Schreibtisch gebunden bist.
Schon ein kleines Training zwischendurch auf dem Balance Board kann dir helfen die Tiefenmuskulatur anzuregen. Das Balance Board nimmt dir auch die Ausrede, dass du keine Zeit oder keinen Platz im Büro hast, denn du kannst auch einfach während der Arbeit auf dem Balance Board stehen.
Allein dadurch wird dein Körper zur ständigen Ausgleichsbewegung gezwungen und damit die Muskulatur trainiert. Das beugt unter anderem Rückenschmerzen vor.
Wenn du keinen Stehtisch hast, dann setze dich auf deinen Stuhl, aber lege die Füße auf das Balance Board. Auch das hat einen kleinen Effekt und bringt mehr Bewegung in deinen Alltag.
Wenn du mehr über die Anwendung von Balance Boards im Büro wissen willst, findest du unseren Artikel hier.
Balance Board Outdoor

Balance Boards kann man nicht nur Indoor sondern auch draußen an der frischen Luft verwenden. Dabei sollte man jedoch ein paar Sachen beachten, um die Langlebigkeit deines Balance Boards zu garantieren.
Die Wahl eines passenden Untergrunds ist genau so wichtig wie das passende Wetter. Zudem solltest du immer eine Matte verwenden damit das Abrollverhalten gleichmäßiger ist. Andernfalls treten schnell Verschleißerscheinungen auf.
Unseren ausführlichen Ratgeber, wie man ein Balance Board Outdoor verwendet, findest du hier.
Wenn du alle Tipps beachtest, dann macht Outdoor Balance Boarden richtig Spaß!
Training mit dem Balance Board

Wie der Name schon sagt, ist die Hauptaufgabe des Balance Boards dich dazu zu bringen deine Muskeln anzuspannen, damit du nicht aus dem Gleichgewicht kommst und umkippst. Dabei wird die gesamte Muskulatur beansprucht, sodass die Grundlage für ein Fullbody-Workout schon ganz von allein gegeben ist.
Natürlich können einzelne Muskelgruppen durch spezielle Übungen beansprucht werden. Prinzipiell kann in nahezu jede Bodenübung auch das Balance Board integriert werden. Dabei wird der Schwierigkeitsgrad der Übung erhöht und die jeweilige Muskelgruppe stärker beansprucht.
Um den Fokus auf die Beine zu legen, kannst du auf dem Board balancierend Squats machen. Fokus auf den Oberkörper kannst du mit Liegestütz oder Planks legen, in dem du dich auf dem Board abstützt. Es gibt eine ganze Bandbreite an Übungen, die deine Muskeln gezielt trainieren und dabei auch deine Tiefenmuskulatur so richtig in Anspruch nehmen.
Speziell die Yoga-Fans werden auch auf ihre Kosten kommen, denn viele Yoga-Figuren können mit einem Balance Board ausgeführt werden. Das ist dann aber wirklich etwas für Fortgeschrittene.
Wer etwas mehr Action sucht, kann es mit Tricks versuchen. Ein Balance Board bietet die Möglichkeit, wie bei Skating, verschiedene Kunststücke zu wagen. Ob Drehungen, der Board Flip beim Aufsteigen oder grazile Gleichgewichtsverlagerungen, das Balance Board bietet scheinbar endlose Möglichkeiten und Herausforderungen.
Die besten Übungen und alles zum Thema Balance Board Fitness findest du hier.
Balance Board Tiefenmuskulatur

Mit Balance Boards lässt sich vor allem die Tiefenmuskulatur trainieren. Dabei handelt es sich um die Muskelschicht, die für die Stabilität im Körper verantwortlich ist.
Trainierst du also die Tiefenmuskulatur, trainierst du auch deine Stabilität, Haltung und beugst beispielsweise Verletzungen oder Schmerzen, wie Rückenschmerzen vor.
Um die Tiefenmuskulatur mit einem Balance Board zu trainieren brauchst du nicht einmal spezielle Übungen zu machen, denn das Training passiert schon ganz von allein, wenn du auf das Balance Board steigst.
Durch die kontinuierlichen Ausgleichbewegungen deines Körpers, um das Gleichgewicht zu halten, kommen deine Muskeln von ganz allein in Schwung.
Neugierig? Unseren Artikel zum Balance Board Tiefenmuskulatur Training mit passenden Übungen findest du hier.
Balance Board Bauchmuskulatur

Mit einem Balance Board kannst du auch gezielt bestimmte Muskelgruppen trainieren. Dazu gehören auch die Bauchmuskeln.
Du kannst viele Übungen zum Training der Bauchmuskeln aus deinem Workouts, wie beispielsweise Mountain Climbers, Crunches oder Planks mit einem Balance Board modifizieren. Dadurch erhöhst du zum einen den Schwierigkeitsgrad und zum anderen die Intensität des Trainings.
Zu Beginn kann das ganze noch relativ wacklig sein, doch nach ein paar Trainingseinheiten steht einem intensiven Bauchmuskeltraining nichts im Weg.
Wie du gezielt mit einem Balance Board Bauchmuskeln trainieren kannst, zeigen wir dir hier.
Balance Board Rückenmuskulatur

Wer den Bauch trainiert, muss auch den Rücken trainieren. Das geht ebenso gut mit einem Balance Board. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten.
Zum einen kannst du die Rückenmuskulatur gezielt trainieren. Wie auch bei der Bauchmuskulatur können Übungen aus deinem Home-Workout einfach übernommen werden.
Die andere Variante ist das passive Training über die Tiefenmuskulatur. Dabei reicht es schon, wenn du ein paar Minuten täglich balancierst. Das ist vor allem bei Bürojobs eine sinnvolle Alternative.
Unseren Ratgeber zum Training der Rückenmuskulatur findest du hier.
Mit dem Balance Board Abnehmen

Balance Boards sind zwar nicht speziell dafür ausgelegt abzunehmen, jedoch bringt es wie jedes andere Sportgerät Bewegung in deinen Tag und fördert damit die Kalorienverbrennung. Je nachdem wie intensiv du mit dem Balance Board trainierst, kann da einiges an Kalorien zusammen kommen.
Wenn dich interessiert wie viele Kalorien mit einem Balance Board Training verbrannt werden und welche Übungen zum Abnehmen mit dem Balance Board am effektivsten sind, schau doch mal hier vorbei.
Balance Board Yoga

Auch alle Yoga-Begeisterten kommen mit einem Balance Board auf ihre Kosten, denn durch die Herausforderung das Gleichgewicht zu halten, bekommt Yoga einen ganz neuen Reiz.
Es gibt Boards die extra für das Ausführen von Yoga-Übungen ausgelegt sind. Ebenso können auch herkömmliche Balance Boards eingesetzt werden. Dabei ist jedoch ein hohes Geschick gefragt, weshalb man auf ein großes und breites gerades Balance Board zurückgreifen sollte.
Zum Thema Yoga haben wir dir 10 Balance Board Yoga Übungen zusammengestellt und einen Überblick über gute Yoga Balance Boards erstellt.
Welche Arten von Balance Boards gibt es?

Balance Boards gibt es in verschiedenen Ausführungen. Gemeinsam haben jedoch fast alle, dass sie aus mehreren stabilen Holzschichten gefertigt sind. Prinzipiell unterscheidet man klassische Balance Boards nach ihrer Form. Diese lassen sich in drei Kategorien einteilen:
Zum einen gibt es die stark gekrümmten Boards. Diese Boards haben eine sehr hohe Wölbung. Damit sind sie nicht mehr geeignet, um auf einer Rolle benutzt zu werden. Stattdessen legt man diese Art von Balance Boards einfach auf den Boden. Diese Boards sind allerdings nicht weit verbreitet.
Die zweite Variante sind leicht gekrümmte Balance Boards. Sie sind dafür ausgelegt mit einer Rolle zu arbeiten. Durch die Krümmung hat man mit diesen Boards einen etwas höheren Schwierigkeitsgrad, allerdings bekommt man auch das richtige Wellenreiter-Feeling.
Der Klassiker ist das gerade Board. Das ist die am weitesten verbreitete Bauweise und besonders für Einsteiger geeignet. Den Schwierigkeitsgrad kann man bei diesen Boards über die Breite des Boards wählen. Schmalere Varianten sind anspruchsvoller zu fahren als Breite.
Zusätzlich zu den genannten Varianten gibt es noch weitere Merkmale, die Boards unterscheiden. Manche Balance Boards haben an den Enden Holzklötze auf der Unterseite montiert. Das sind die sogenannten Stopper.
Sie helfen dabei, dass das Board nicht unkontrolliert wegrutscht, wenn man doch einmal das Gewicht zu nah an ein Ende des Boards verlagert hat.
Damit sind Boards mit Stoppern vor allem für Anfänger eine gute Sache. Zusätzlich tragen Stopper zu Langlebigkeit des Boards bei, da bei einem Aufprall beim Kippen auf den Boden der Stopper aufschlägt und damit das Board schützt.
Es gibt auch Boards mit speziellen Rollen, die eine Führung benötigen. Somit haben die dazugehörigen Boards Holzschienen auf der Unterseite angebracht.
Unseren Artikel zur Form von Balance Boards mit Empfehlungen für gerade und leicht gekrümmte Balance Boards findest du hier.
Eine Bauart fällt aus dieser Einteilung heraus, weil sie ganz ohne Brett auskommt: die Slackline. Statt auf einem Deck über einer Rolle stehst du direkt auf einem gespannten Gurtband, das federt und seitlich ausschwingt. Welche Modelle sich dafür eignen und worauf du beim Aufbau achten musst, steht im Slackline Test.
Balance Boards für Kinder
Auch für Kinder sind Balance Boards geeignet. Das Board bietet besonders den Kleinen viel Spaß und ein neues Abenteuer beim Halten ihres Gleichgewichts. Dabei muss man allerdings auch einige Dinge beachten.
Zunächst das Thema Alter. Theoretisch gibt es bei Balance Boards keine Altersbegrenzung. Wir würden jedoch empfehlen, frühestens ab etwa 4 Jahren zu starten. Das ist je nach Kind unterschiedlich.
Je älter das Kind, desto mehr hat es seinen Körper unter Kontrolle. Als Maß kann man beispielsweise Sportaktivitäten in den Betreuungseinrichtungen heranziehen.
Für einen sanften Einstieg eignen sich hier die stark gekrümmten Balance Boards. Da diese ohne Rolle funktionieren, minimiert sich das Risiko eines Sturzes, sodass das Kind erst einmal genügend üben kann. Im Anschluss kann man dann auf ein gerades Board umsteigen.
Am besten eignet sich dabei ein Board mit Grip-Beschichtung und Stoppern. Es gibt auch bei manchen Herstellern spezielle Kinderversionen, die etwas kleiner sind als für die Großen. Um auf maximale Sicherheit zu setzen, empfehlen wir bei Kindern unbedingt eine Matte.
Für erste Übungen von Kindern mit dem Standard-Setup ist eine Betreuung von einem Erwachsenen unabdinglich. Besonders am Anfang sollte man das Kind stützen und Tipps für eine gute Balance geben.
Ein bisschen wie beim Fahrrad fahren lernen. Da Kinder besonders schnell lernen und schnell den Bogen heraus haben, kann es gut möglich sein, dass die Kids bald besser sind als man selbst.
Die besten Kinder Balance Boards ansehen
Alternativen zum klassischen Balance Board

Bisher haben wir viel über die klassischen Balance Boards gelernt. Es gibt aber noch andere Alternativen dazu. Die gängigsten Alternativen möchten wir deshalb nicht unerwähnt lassen.
Starten wir bei den Balance Bällen. Jeder hat schonmal einen dieser bunten Gymnastikbälle gesehen auf die man sich setzen kann. Balance Bälle sind davon inspiriert.
Eine kleine Halbkugel aus Gummi, auf die man sich stellen kann. Manche dieser Balance Bälle sind noch mit Gummibändern versehen mit denen man die Arme trainieren kann.
Eine weitere Variante sind Balance Pads. Dabei handelt es sich um eine Unterlage aus dickem Schaumstoff. Das Material gibt nach, wenn man sich darauf stellt, sodass auch hier der Gleichgewichtssinn gefragt ist.
Balance Pads gibt es beispielsweise auch mit Pressurnoppen, um die Füße zu stimulieren.
Eine Mischung aus diesen beiden Balance Trainern ergibt dann das Balance Kissen. Dabei handelt es sich um ein aus Gummi gefertigtes, flaches, rundes Kissen zum Aufpumpen. Balance Kissen funktionieren ähnlich wie Balance Pads.
Schließlich fehlt noch der Therapiekreisel. Er besteht aus einer runden Standfläche mit einer kugelförmigen Unterseite. Damit ist er in alle Richtungen beweglich, weshalb beim Therapiekreisel alle Achsen ausbalanciert werden müssen.
Mehr Infos und Empfehlungen zu diesen Ausführungen findest du auf unserer Seite.
Welches Zubehör brauche ich für ein Balance Board?

Wer nur ein Balance Board hat braucht nach Zubehör für eine ideale Balance Board Experience. Das Wichtigste dabei ist die Rolle. Meistens gibt es Balance Boards gleich im Set mit der dazugehörigen Rolle.
Diese sind hauptsächlich aus Kork, da dieses Material eine perfekte Mischung aus guten Rolleigenschaften und einer kleinen Dämpfung bietet.
Natürlich kann man auch Rollen einzeln kaufen. Dabei kannst du zum Beispiel auf unterschiedliche Längen und Durchmesser wechseln. Ein größerer Rollendurchmesser macht beispielsweise das Aufsteigen schwieriger und man hat bei Balancieren viel mehr Spiel nach unten.
Es gibt auch Rollen aus Plastik oder Holz. Diese bieten deutlich unterschiedliche Rolleigenschaften. Zum Beginn sollte dir die Standard-Rolle zum Board lange Freude bereiten.
Neben der Rolle ist eine Matte als Unterlage eine sinnvolle Investition. Diese sollte rutschfest auf der Unterseite sein. Diese darf allerdings nicht zu weich oder zu dick sein, sonst entsteht ein negatives Fahrverhalten. Wir empfehlen eine rutschfeste Matte mit Kork. Alles Wichtige rund um das Thema Balance Board Matte findest du hier.
Die Verwendung einer Matte bietet gleich mehrere Vorteile. Sie erzeugt mehr Haftung an der Rolle, sodass die Balance etwas einfacher zu halten ist, da die Rolle nicht so schnell weggleiten kann. Das schützt auch die Rolle vor Verschleiß. Des Weiteren stellt die Matte eine Schutzbarriere zum Boden dar.
Besonders am Anfang kann das Board schnell kippen und auf dem Boden aufschlagen und potenziell Board und Boden abnutzen. Mit einer Matte schützt man beides.
JUCKER HAWAII Balance Board Matte
Kork und Kautschuk, 183 x 61 cmWer schon Fortgeschritten ist und mal etwas Neues ausprobieren möchte, kann seine Rolle gegen einen Ball tauschen. Diese sind aus hartem Gummi und stellen eine ganz neue Herausforderung dar. Dadurch ist das Board in alle Richtungen beweglich und es wird viel schwieriger die Balance zu halten.
Zusätzlich kann sich der Ball unter dem Board bewegen, wie deine Rolle auch. Das macht es sehr schwer ein Gefühl dafür zu bekommen, wohin du deinen Schwerpunkt verlagern musst. Wenn du das kannst, dann bist du ein wahrer Balance Board Profi!
Was kostet ein Balance Board?
Der Preis für ein Balance Board setzt sich aus vielen Faktoren zusammen. Viele Balance Boards werden in Handarbeit in Deutschland mit hohen Ansprüchen an Qualität und Umweltbewusstsein gefertigt.
Dabei wird auch besonders Wert auf hochwertige Materialien gelegt, sodass letztendlich ein Produkt von feinster Güte entsteht und das hat seinen Preis.
Die Spanne ist groß: Einfache Kreisel und Wippen aus dem Sportfachhandel liegen deutlich unter den handgefertigten Rollenboards deutscher Marken, dazwischen liegt der ganze Rest. Nach oben hin zahlst du vor allem für Verarbeitung, Materialqualität und Zubehör. Bei den Rollenboards ist die passende Rolle meist schon im Set enthalten, was den ersten Eindruck vom Preis relativiert. Die aktuellen Preise stehen jeweils direkt beim Produkt in unserer Liste weiter oben.
Wie entscheide ich mich für ein Balance Board: welches ist das Richtige?
Die Entscheidung für das passende Balance Board ist schwierig, da es viele Modelle gibt und man viele Entscheidungen über Bauform, Grip und Schwierigkeitslevel treffen muss.
Grundsätzlich gilt: Es gibt kein Richtig oder Falsch. Jedes Balance Board wird dir einen Trainingseffekt bringen. Wie solltest du nun an den Kauf deines Balance Boards herangehen?
- Gleichgewicht: Zunächst solltest du dich fragen, auf welchem Level du derzeit stehst. Bist du kompletter Anfänger, hast du schon Erfahrungen durch andere Sportarten, wie Surfen oder Skating oder hast du schon ein Balance Board und möchtest ein Upgrade? Die Antwort dazu liefert dir einen Hinweis darauf, welche Form von Board du kaufen solltest. Grob gesagt: Anfänger suchen eher ein breites, gerades Board und Fortgeschrittene gehen auf schmaler oder leicht gewölbt.
- Grip: Danach geht es um den Grip. Viel Haftung oder wenig, barfuß oder Schuhe? Das ist Geschmackssache und musst du für dich entscheiden. Anfänger sollten jedoch mehr Grip bevorzugen. Dabei kannst du wählen, ob du bereits eine Grip-Beschichtung auf dem Board nimmst oder barfuß oder mit Schuhen statt Socken trainierst.
- Design: Und letztlich wird es ganz subjektiv. Welches Design gefällt dir gut und welches nicht? Soll es eher schlicht oder auffällig sein? Willst du das Board auch als cooles Dekoelement benutzen, wenn du grade mal nicht trainierst? Auch das ist ein Teil der Entscheidung.
Als gute Orientierung haben wir ausführliche Testberichte zu vielen Balance Boards erstellt.
Welche Altersbegrenzung gibt bei Balance Boards?
Für Balance Boards gibt es keine Altersbeschränkungen. Trotzdem möchten wir etwas genauer darauf eingehen in welchem Alter ein Balance Board Sinn macht.
Bei Kindern ist zu empfehlen, frühestens ab etwa 4 Jahren zu starten. Das ist ganz unterschiedlich, je nach Kind. Generell haben ältere Kinder eine bessere Kontrolle über ihren Körper.
Als Maß kann man beispielsweise Sportaktivitäten in den Betreuungseinrichtungen nehmen. Ab dem Schulalter sollte aber nichts im Weg stehen.
Für alle die Älter sind gilt: wer Lust auf Fitness hat, kann zum Balance Board greifen.
Ein Balance Board macht vor allem bei Menschen Sinn, die Rückenbeschwerden haben, ihren Gleichgewichtssinn stärken wollen und generell aktiv sein wollen. Das Balance Board kann auch als Teil einer Therapie für Muskel- oder Gelenkbeschwerden eingesetzt werden.
Das schließt vor allem auch Menschen ab 50 Jahren ein. Ein Balance Board kann dazu beitragen, die Fitness auch im Alter zu stärken.
Da das Verletzungsrisiko mit zunehmenden Alter allerdings wieder steigt, sollte man vorsichtig machen. Wenn die Reaktionszeit und der Gleichgewichtssinn eingeschränkt sind, ist davon abzuraten aufs Board zu steigen.
Sind Balance Boards gefährlich?
Wie bei jeder anderen Sportart auch kann man beim Trainieren mit einem Balance Board eine Verletzung nicht ausschließen. Wenn man nicht aufpasst, kann es zu einem Sturz kommen.
Das Gute bei Balance Boards ist, dass man durch verschiedene Maßnahmen das Verletzungsrisiko weit reduzieren kann.
Dabei hilft beispielsweise eine Matte als Unterlage. Am Anfang sollte man sich noch festhalten und einige Zeit investieren, um die Basics sehr sicher zu beherrschen.
Sofern man immer aufmerksam und nicht übermütig aufs Board steigt, ist man auf dem Balance Board sehr sicher.
Sind Balance Boards umweltbewusst?
Viele Hersteller von Balance Board legen großen Wert auf ein umweltbewusstes Produkt. Dazu kommen ausgewählte Materialien zu Einsatz, die in Handarbeit oftmals in Deutschland zu einem hochwertigem Produkt gefertigt werden.
Manche Hersteller werben sogar mit umweltfreundlichen Beizverfahren. Balance Boards sind typischerweise aus Holz hergestellt, sodass ein nachwachsender Rohstoff verwendet wird.
Wie sollte ich ein Balance Board lagern oder transportieren?
Wer sich ein Balance Board zugelegt hat, braucht einen Platz, wo das Board verstaut wird. Am besten lagerst du dein Board drinnen, wo es vor Wind und Wetter geschützt ist. Natürlich kann man das Board einfach irgendwo ablegen oder an die Wand stellen.
Das ist aber fast verschenktes Potenzial, denn viele Balance Boards sind optisch ein echter Hingucker. Deshalb ist eine Wandhalterung ideal zum Lagern deines Balance Boards. Dann kannst du es zum Trainieren abnehmen und danach einfach wieder als stylische Deko aufhängen.
Nimmst du dein Balance Board mal mit, dann solltest du beim Transport darauf achten, dass dein Board nicht an Ecken und Kanten stößt, da so Kerben oder Abplatzer am Lack entstehen können.
Die meisten Balance Boards sind leicht genug, dass du es einfach schnappen und dich auf den Weg machen kannst.
Manche Modelle wiegen aber etwas mehr oder sind besonders breit und groß, sodass ein längerer Weg damit schon etwas umständlich werden kann.
Sollte es draußen mal regnen und stürmen, ist es sinnvoll, dein Board vor der Witterung zu schützen. Alternativ dazu gibt es längliche Sporttaschen, in die viele Boards in durchschnittlicher Größe passen.
Kann man ein Balance Board selber bauen?
Für alle Heimwerker kann ein selbst gebautes Balance Board ein cooles Projekt sein. Das ist auch für gerade Boards relativ einfach, da man nur ein Brett zurechtsägen braucht, etwas schleifen und fertig.
Wie du ein Balance Board selber bauen kannst, erfährst du in unserem Balance Board DIY Artikel.
Aber es gibt einen Grund warum es spezielle Balance Board Hersteller gibt.
Ein Balance Board vereint gute Stabilität bei einem relativ geringen Gewicht. Das wird durch einzelne Holzlagen erreicht. Zuhause ein ebenbürtiges Produkt herstellen zu wollen, wäre sehr aufwändig.
Zudem verfügen viele Balance Boards über eine Krümmung, was auch schwierig herzustellen ist ohne an Stabilität oder geringem Gewicht Abstriche machen zu müssen.
Die Balance Boards von professionellen Herstellern haben sich in vielen Tests bewährt, sodass von einem sicheren Produkt ausgegangen werden kann, welches ein kleines Verletzungsrisiko bietet.
Für ein ordentliches Training sollte man auf ein bewährtes Balance Board zurückgreifen.
Balance Board Material

Balance Board bestehen aus Holz und damit aus einem nachwachsenden Rohstoff. Da Balance Boards allerdings stark beansprucht werden, muss das Holz bestimmte Eigenschaften erfüllen.
Das Holz muss hart und robust, aber gleichzeitig auch elastisch und flexibel sein, damit es den Anforderungen im Handling, vor allem bei Tricks und Sprüngen, gewachsen ist.
Dafür kommen beispielsweise Birke und Esche als gute Hölzer infrage. Mehr zum Thema Holz für Balance Boards haben wir hier für dich zusammengetragen.
Balance Board Marken
Der Markt für Balance Boards ist groß und unübersichtlich. Das wissen wir bei BalanceWaves nur allzu genau. Mittlerweile gibt es zahlreiche Balance Board Hersteller. Einige sind bekannter, andere weniger bekannt.
Die Anbieter oft noch viele einzelne Modelle, die sich in Sachen Preis, Größe, Bauweise und Verarbeitung unterscheiden. Wer soll da noch durchsteigen?
Im Folgenden stellen wir euch daher die wichtigsten Balance Board Marken und ihre Besonderheiten einmal genauer vor. Wo möglich, gibt es auch Hinweise zu den Bedeutungen der teils kryptischen Typen- und Modellbezeichnungen. Wir geben auch Tipps, worauf du bei den einzelnen Herstellern schauen musst.
Jucker Hawaii

Mike Jucker ist ein waschechter Skateboarder und Wassersportler. Selber lebt er (mit einer ordentlichen Sammlung von Balance Boards) auf Hawaii.
Da wir leider (!) nicht alle in der Nähe von Hawaii leben können, bietet Jucker Hawaii mit ihrer ganzen Bandbreite an Balance Boards zumindest das "Wellenerlebnis Lite" für zu Hause.
Wir haben schon getestet:
- Jucker Hawaii Homerider Local Ocean
- Jucker Hawaii Homerider Skate-Aid
- Jucker Hawaii Homerider Aka
- Jucker Hawaii Homerider Ahi-Iwi
- Jucker Hawaii Homerider Ocean Rocker
- Jucker Hawaii Homerider Kanoa Nut
- Jucker Hawaii Homerider Surf Kapua
- Jucker Hawaii Homerider Surf Nalu
Bredder

Bredder war eine Top Balance Board Marke, die neben hervorragender deutscher Handwerksqualität auch über ihre Innovationen immer wieder auffiel. Besonders gut hat uns damals das Bredder Home SUP gefallen. Der Hersteller hat den Betrieb inzwischen eingestellt, neue Boards gibt es nicht mehr.
Unsere bisherigen Bredder Tests:
- Bredder Elani Fisch
- Bredder Bobbel Board Laluna
- Bredder Home SUP
- Bredder Orbit
Wahu

Wahu nimmt ihren gesellschaftlichen Auftrag in Sachen Nachhaltigkeit sehr ernst.
Denn: Mit jedem Wahu Balance Board werden ein Kilogramm Müll aus dem Meer gefischt!
Auch die Gründungsgeschichte ist wirklich toll. Das Team nahm die Inspiration für die eigene Balance Board Kollektion aus eigenen Surferlebnissen auf Bali. Zurück in Deutschland hat Gründer Niklas das Wellen-Feeling vermisst und geboren war das Projekt Wahuboard.
Unsere Wahu Tests:
Costaboard

Die Costaboard Modelle sind umweltfreundlich hergestellt. Die Berliner Firma stellt ihre Boards aus Holz her und bedruckt diese mit einem kunststofffreien Druckverfahren dem sogenannten Woodprint.
Unsere Tests:
kolibri boards

kolibri boards steht für Qualität "Made in Germany". Die Boards werden in Bielefeld designt und in Handarbeit in Schäbisch Hall gefertigt. Dabei kommt keinerlei Plastik zum Einsatz und es werden umweltfreundliche Lacke verwendet.
Daffy Boards

Daffy Boards sind in Deutschland gefertigt, TÜV-zertifiziert und sehen auch noch verdammt cool aus! Dabei wird großer Wert auf Nachhaltigkeit in der Produktion gelegt. Die Balance Boards von Daffy Boards überzeugen durch ihr starkes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Unsere Tests:
Zarte Bande

Zarte Bande ist ein kleines Tübinger Unternehmen, welches Balance Boards in coolen Designs in Handarbeit fertigt. Es kommt ausschließlich FSC® und PEFC zertifiziertes Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft zum Einsatz.
Woazboard

Premium Balance Boards aus Österreich? Woazboard liefert! Hier treffen feinste Hölzer auf elegantes Design. Heraus kommen Balance Boards höchster Güte.
Ahoiboard

Ahoiboard ist ein junges, deutsches Unternehmen und stellt hochwertige gebogene Balance Boards her. Nachhaltigkeit wird hier groß geschrieben ohne Abstriche bei der Performance zu machen.
BoarderKING
Praktische Sets mit Balance Board inklusive abnehmbaren Stoppern, Rolle und Matte gibt es bei BoarderKING. Somit bekommst du hohen Fahrspaß zum Einstiegspreis.
Epic
Die polnische Firma Epic Balance Boards baut sehr günstige Balance Boards mit Plastikrolle.
Wonkyboard

Balance Board ist nicht gleich Balance Board.
Drehe ein Wonkyboard einfach mal um und das ist klar. Die Boards haben eine Führungsschiene und kommen mit einer speziellen Holzrolle.
Der Gründer Thomas ist begeisterter Surfer und hat sich bei dem Design der Balance Boards etwas ganz Eigenes ausgedacht. Die Boards sind extrem wendig, ermöglichen eine Menge Tricks und lassen sich trotzdem noch einfach handhaben.
Unsere Tests:
Fazit
Jetzt hast du richtig viel über Balance Boards gelernt!
Aber jetzt reicht es mit der Theorie, probiere es doch einfach mal aus.
Wir sind sicher, dass es dir genau so viel Spaß machen wird, wie uns.
Schau dir gerne unsere Testberichte an, um das richtige Balance Board für dich zu finden.










