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Zu viel Sitzen ist ungesund – das wissen wir mittlerweile alle.

Das Herz-Kreislaufsystem wird heruntergefahren, der Kalorienverbrauch deutlich reduziert und auch unsere Haltung leidet langfristig unter der falschen bzw. ausbleibenden Nutzung der Muskeln.

Doch wie vermeidest du diese Risiken, wenn dich dein Bürojob an den Schreibtisch zwingt?

Wir zeigen dir, wie du dein Office so ganz nebenbei mit einem Balance Board am Schreibtisch in ein Trainingscenter verwandeln kannst und wie du Rückenschmerzen mit wenig Aufwand vermeidest.

Balance Board am Schreibtisch: Geht das?

Ein Balance Board am Schreibtisch funktioniert sogar ganz hervorragend. Du kannst die Zeit, die du im Office verbringst, damit sehr effektiv für ein Ganzkörpertraining nutzen.

Besonders gut passt das Balance Board zum Stehtisch, denn dann arbeitest du einfach weiter am PC arbeiten, während du auf dem Wackelbrett stehst und nebenbei die Tiefenmuskulatur trainierst.

Wichtig ist nur, dass du ausreichend viel Platz in deinem Büro schaffen kannst, damit das Balance Board und der Schreibtisch nicht kollidieren.

Kratzer am Boden verhinderst du durch einen Teppich oder eine spezielle Matte als Unterlage für dein Balance Board ebenso wie ein plötzliches Wegrutschen.

Welche Vorteile bringt Balance Boarden am Schreibtisch?

Das Wackelbrett trainiert deine Tiefenmuskulatur und sorgt für eine besser Haltung. Möchtest du noch mehr über die vielen Vorteile vom Training mit dem Balance Board erfahren, schau doch mal hierher.

Mit dem Balance Board im Büro schaffst du dir immer wieder kleine Pausen, in denen du deine Sitzroutine unterbrichst und deine Muskeln aktivierst.

Das klappt eben auch, wenn die Zeit nicht für einen Spaziergang oder ein längeres Training im Studio reicht.  

So ganz nebenbei wirfst du die Muskelpumpe an und aktivierst die Blutzirkulation im ganzen Körper. Das ist gut für die Muskeln und Venen, aber auch für das Herz-Kreislaufsystem.

Ein positiver Nebeneffekt ist die Steigerung der Konzentration durch das Training. Das Balance Board im Home Office oder in der Firma sorgt dann vielleicht auch noch für mehr Produktivität am Arbeitsplatz.

Positive Effekte erzielst du übrigens schon, wenn du das Balance Board unter deinem Schreibtisch parkst und deine Füße darauf abstellst.

So trainierst du die Fußmuskulatur bereits im Sitzen. Und achte mal darauf – möglicherweise verbessert sich deine Haltung schon etwas und du sitzt mit geraden Rücken da.

Welche Balance Boards sind am Arbeitsplatz geeignet?

Die Wahl des richtigen Balance Boards fürs Büro hängt von deinen Fähigkeiten ab.

Trainierst du häufiger mit einem Board und hast ein gutes Gleichgewichtsgefühl, kannst du eigentlich jedes Modell verwenden. Vorausgesetzt es passt mit seinen Maßen an deinen Schreibtisch bzw. in dein Büro.

Achte daher darauf, dass das Balance Board nicht zu groß ist und du eine Rolle verwendest, die einen Standarddurchmesser hat. So vermeidest du zu große Bewegungen und bleibst eher statisch am Schreibtisch.

Bist du noch blutiger Anfänger in Sachen Balance Board, kannst du auch mit einem Balance Pad oder einem Balance Kissen einsteigen. Diese Modelle passen auch besonders gut unter den Schreibtisch.

Vielleicht kommt für dich auch ein Balance Training ohne Rolle in Betracht. Wir haben beispielsweise das Bredder Bobbel Board getestet und halten es für eine klasse Ergänzung für mehr Bewegung im Alltag. Es hat eine Halbkugel aus Holz an der Unterseite des Boards und kommt damit ohne Rolle aus.

3 Übungen, um mit dem Balance Board Rückenschmerzen vorzubeugen

Bei den Übungen mit dem Balance Board im Büro geht es in erster Linie darum, Fehlhaltungen, die durch zu viel Sitzen ausgelöst werden, auszugleichen.

Du mobilisierst deine Muskeln und reduzierst damit effektiv Verspannungen und Schmerzen im Rücken. Das funktioniert so gut, weil du mit dem Balance Board Training ganz besonders die Tiefenmuskulatur ansprichst.

Wir haben drei Übungen für dich ausgesucht, die du im Office mit dem Balance Board ganz nebenbei ausführen kannst. Falls du keine flachen Schuhe trägst, solltest du die Übung lieber barfuß machen:

Übung 1 – Der sichere Stand

Setze einen Fuß nach dem anderen vorsichtig auf das Balance Board, sodass die Beine hüftbreit auseinander stehen. Spanne deine Bauch– und Pomuskeln leicht an und achte darauf, dass die Schultern nicht hochgezogen werden.

Wenn du dich in dieser Position unsicher fühlst, hältst du dich leicht an der Tischkante fest. Hast du eine stabile Position gefunden, atmest du tief ein und aus.

Auch wenn du dich kaum bewegst, arbeitet deine Tiefenmuskulatur auf Hochtouren. Besonders die kleinen Rückenstrecker werden gefordert.

Gelingt dir diese einfache Übung schon ohne Probleme, lässt du die Tischkante los. Stehst du immer noch stabil? Dann versuche einmal deine Augen zu schließen und die Balance weiterhin zu halten.

Übung 2 – Gewichtsverlagerung

Diese Übung ist eine Weiterführung von Übung 1. Du stehst dabei auf dem Balance Board und verlagerst das Gewicht langsam von rechts nach links und wieder zurück.

Dabei schiebst du die Hüfte in die entsprechende Richtung. Wiederhole diesen Bewegungsablauf 10 Mal.

Dann lässt du deine Hüfte rund 30 Sekunden langsam kreisen, anschließend wechselst du die Richtung. Mit diesem Move mobilisierst du die Muskeln im unteren Rücken optimal.

Übung 3 – Armheber

Das ständige Sitzen am Schreibtisch verursacht nicht nur im unteren Rücken Verspannungen, sondern wirkt sich auch negativ auf die Schulter-Nacken-Muskulatur aus.

Effektive Übungen für diesen Bereich sind beispielsweise Planks auf dem Balance Board. Doch die lassen sich am Schreibtisch im Büro leider nicht so gut ausführen.

Unsere Alternative bringt dich daher wieder mit hüftbreit aufgestellten Füßen aufs Wackelbrett. Jetzt hebst du deine Arme langsam seitlich nach oben.

Die Handflächen schauen dabei zum Boden. Hast du einen 90 Grad Winkel erreicht, hältst du kurz inne. Wichtig ist es, dass du die Schultern locker lässt und nicht nach oben ziehst.

Hebe die Arme weiter nach oben, bis die Fingerspitzen zur Decke zeigen. Anschließend lässt du die Arme wieder langsam nach unten sinken. Wiederhole diese Übung 10 Mal.

FAQ

Sind Balance Boards am Schreibtisch im Büro geeignet?

Ja! Besonders effektiv einsetzen kannst du das Balance Board am Stehschreibtisch. Um Übungen gegen Rückenschmerzen auszuführen, musst du dabei gar keine Pause machen, sondern kannst einfach weiterarbeiten. Doch auch an einem normalen Arbeitsplatz lässt sich das Balance Board perfekt zwischendurch einsetzen.

Was kann mit einem Balance Board am Schreibtisch trainiert werden?

Die Übungen mit dem Balance Board aktivieren nicht nur die oberflächlichen Muskeln, sondern auch die Tiefenmuskulatur. Damit stärkst du deinen Körper und beugst Rückenschmerzen und Verspannungen vor. Dass dabei auch dein Herz-Kreislaufsystem in Schwung kommt und sogar die Konzentration gefördert wird, ist ein positiver Nebeneffekt des Trainings mit dem Balance Board im Büro.

Welche Balance Boards sind für den Schreibtisch geeignet?

Da am Arbeitsplatz manchmal gar nicht so viel Platz ist, eignen sich kleinere Balance Boards oder runde Balance Kissen besonders gut für das Training im Office. Diese Geräte lassen sich auch gut unter dem Schreibtisch verstauen und können dabei als Ablage für die Füße eingesetzt werden. So trainierst du schon die Fußmuskulatur, bevor du überhaupt mit dem Training angefangen hast. Ist der Platz kein Problem in deinem Büro, kannst du abhängig von deinen Skills jedes Balance Board benutzen.

Sabine hat das Thema Balance und Training der Tiefenmuskulatur beim Yoga für sich entdeckt. Da war eine Weiterentwicklung zum Balance Board naheliegend. Als freiberufliche Texterin landete sie so bei BalanceWaves und schaut sich hier die vielen Angebote auf dem Markt einmal genauer an.