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Yoga und Balance Board passen sehr gut zusammen.

Gerade, wenn du schon Yogaerfahrung hast, kannst du deine eigene Praxis mit den Yogaboards auf das nächste Level heben.

Mit einem Balance Board sind die einzelnen Asanas deutlich herausfordernder und trainieren vor allem deine Tiefenmuskulatur.

Doch das Yoga mit dem Balance Board ist nicht nur intensiver, sondern kann sich auch spielerischer anfühlen.

Kann man mit einem Balance Board Yoga machen?

Die Antwort lautet ja! Balance Boards eignen sich allerdings unterschiedlich gut, um sie in dein Yoga-Training zu integrieren.

Inzwischen gibt es am Markt mit dem Strobelwalter Yogaboard sogar ein Balance Board, dass sich speziell an Yogis richtet.

Der Clou an dem Board ist die Länge von ca. 1,80 m und die gebogene Unterseite. Dieses Board lässt sich anstelle einer Yogamatte verwenden und führt aufgrund seiner gebogenen Unterseite zu einem leichten Wackeleffekt bei jeder Bewegung.

Das trainiert deine Tiefenmuskulatur und sorgt für Stabilität im Körper.

Doch du musst dir nicht unbedingt das relativ teure Yogaboard zulegen, du kannst deine Asanas auch mit anderen Balance Boards unterstützen.

Dabei solltest du darauf achten, dass das Board groß und vor allem breit genug ist. Außerdem sollte das Board über eine Oberfläche mit Grip verfügen. So rutschst du während deiner Yogapraxis nicht ab.  

10 Yoga-Übungen für das Balance Board

Viele Yoga-Übungen (Asanas) lassen sich durch das Balance Board abwechslungsreicher bzw. anspruchsvoller gestalten.

Wir stellen dir die 10 besten Yoga-Übungen für das Balance Board vor. Darunter finden sich Asanas, die sich für Anfänger als auch für Fortgeschrittene eignen.

Die Katze-Kuh-Übung – Chakravakasana

Die Katze-Kuh-Asana wird oft am Anfang einer Yogasequenz praktiziert, um den Rücken sanft zu mobilisieren.

Du beginnst aus dem Vierfüßlerstand und machst abwechselnd einen Katzenbuckel und lässt dich dann wieder ins Hohlkreuz sinken.

Du kannst die Arme dabei, auf deinem Balance Board abstützen. Durch den Wackeleffekt trainierst du die tieferliegende Muskulatur und machst diese Übung besonders effektiv.

Der Krieger – Virabhadrasana

Der Krieger ist eine Asana im Stehen, die in drei verschiedenen Varianten praktiziert werden kann.

Du beginnst für den Krieger I mit einem Ausfallschritt. Das rechte Knie ist vorne und bildet einen rechten Winkel. Die Arme sind über dem Kopf nach oben gestreckt.

Genauso gut kannst du auch den Krieger II auf dem Board üben. Dabei streckst du die Arme nicht nach oben aus, sondern der rechte Arm kommt nach vorne und der linke wird nach hinten ausgestreckt.

Anspruchsvoller ist der Krieger III. Dabei stehst du nur noch auf einem Bein. Das andere ist nach hinten gestreckt und beide Arme sind nach vorne gestreckt.

Schon ohne Balance Board kann der Krieger III fordernd sein. Auf dem Balance Board ist er eine echte Challenge.

Der Baum – Vrikshasana

Der Baum an sich ist bereits eine Übung, die ein sehr gutes Gefühl für die eigene Balance erfordert.

Die Ausgangsposition ist der aufrechte Stand. Dann verlagerst du dein Gewicht auf ein Bein und hebst das andere an.

Je nach Übungsfortschritt kannst du die Sohle des freien Beins am Unterschenkel oder am Oberschenkel platzieren.

Fortgeschrittene Yogis schaffen bei dieser Übung sogar den halben Lotus.

Wer diese Übung auf dem Balance Board ausführen kann, darf sich zurecht bei seinem Körper für die gute Leistung bedanken.

Die Schulterbrücke – Setu Bandha Sarvangasana

In der Schulterbrücke beginnst du in Rückenlage. Dein Balance Board befindet sich im 90 -Grad-Winkel bei deinen Beinen.

Die Beine stellst du auf deinem Balance Board auf.

Dann beginnst du, dein Becken anzuheben, sodass dein Körper von den Knien bis zu den Schultern eine diagonale Linie bildet. Halte die Anspannung.

Hier muss deine Tiefenmuskulatur ordentlich arbeiten, weil du durch das Balance Board immer wieder in die Instabilität geführt wirst.

Lege dein Becken dann wieder ab und wiederhole diese Übung einige Male.

Der herabschauende Hund – Adho Mukha Svanasana

Der herabschauende Hund ist wahrscheinlich eine der am meist praktiziertesten Asanas im Yoga.

Dabei bildet den Körper quasi ein Dreieck. Handflächen und Fußspitzen sind auf dem Boden aufgestellt und der Po ragt in die Luft.

Diese Übung kannst du ideal auf dem Yogaboard ausführen, da es lang genug ist.

Wenn du ein kürzeres Balance Board hast, kannst du ausprobieren, ob du entweder die Hände oder die Füße auf dem Balance Board ablegen willst.

Der Seitstütz – Vasisthasana

Der Seitstütz ist eine Asana, mit der du Kraft und Stärke trainierst.

Dabei kannst du aus der Liegestützposition beginnen und dich dann auf eine Seite drehen.

Wenn du die Stützhand auf deinem Balance Board aufstützt, muss dein Körper zusätzlich arbeiten, um dich zu stabilisieren und den Wackeleffekt auszugleichen.

Die Rückbeuge

Rückbeugen stehen im Yoga dafür, sich zu öffnen und den Herzraum zu weiten.

Die Übungen wirken aktivierend und machen dich wach.

Die einfachste Form der Rückbeuge ist die Rückbeuge im Stehen.

Dazu beginnst du aus dem Stand. Dann streckst du deine Arme parallel nach oben und beugst dich nach hinten.

Wenn du dabei auf dem Balance Board stehst, bekommt diese Übung eine ganz neue Qualität, da du dich öffnest und gleichzeitig, die Balance halten musst.

Das Boot – Shalabhasana

Beim Boot sitzt du auf deinem Po, lehnst deinen Rücken leicht nach hinten und hebst die Beine an.

Diese Übung trainiert vor allem die Bauchmuskulatur und bringt dich wahrscheinlich schon ohne Balance Board ins Schwitzen.

Wenn du allerdings auf dem Balance Board sitzt, wird diese Übung deutlich effektiver.

Am Anfang kannst du deine Arme nutzen, um dich auszubalancieren. So kippst du nicht so leicht um.

Die Göttin – Utkata Konasana

Bei der Göttin beginnst du aus einem breiten Stand. Deine Füße sind leicht nach außen gedreht.

Dann senkst du die Hüfte, sodass sich deine Knie etwa im 45-Grad-Winkel beugen. Dann strecke die Arme nach oben und verdrehe die Hände gegeneinander.

Halte diese Position und spüre die Spannung im ganzen Körper und vor allem in deinen Beinen, wenn du die Balance halten musst.

Vorbeuge im Sitzen

Vorbeugen haben eine beruhigende Wirkung im Yoga. Sie eigenen sich vor allem am Ende einer Yogasequenz, um zur Ruhe zu kommen und sich auf die abschließende Meditation vorzubereiten.

Bei der Vorbeuge im Sitzen beginnst du aus dem Langsitz heraus. Dann streckst du die Arme über dem Kopf nach oben und beugst dich nach vorne, während du die Balance hältst.

FAQ

Kann man mit einem Balance Board Yoga machen?

Ja, das ist möglich. Im Prinzip hast du zwei Möglichkeiten: Entweder du investierst in das Strobelwalter Yogaboard, das allerdings preislich im gehobenen Bereich liegt. Oder du legst dir ein gutes, relativ breites Balance Board zu, das über eine Oberfläche mit Grip verfügt.

Welche Yoga Übungen kann ich mit einem Balance Board machen?

Mit dem Balance Board lassen sich nicht nur Übungen im Stehen, sondern auch Vorbeugen oder Übungen aus dem Vierfüßlerstand ausprobieren. Natürlich benötigt das etwas Übung, macht aber auf jeden Fall Spaß. Deiner Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Als diplomierte Ernährungswissenschaftlerin, Yogalehrerin und Bergsteigerin weiß Michaela, wie wichtig Balance für die eigene Gesundheit ist. Für sie ist das Training und die Yogapraxis mit dem Balance Board eine ideale Abwechslung und ein gesunder Ausgleich zu ihrer Schreibtischtätigkeit als freie Autorin.