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Schnelle Reflexe können in vielen verschiedenen Situationen hilfreich sein.

Willst du deine Reflexe trainieren?

Das lohnt sich wirklich!

Wenn du zum Beispiel Auto fährst und ein anderes Auto kommen siehst, kannst du mit schnellen Reflexen vielleicht einen Unfall vermeiden.

Oder beim Berühren einer heißen Herdplatte können Menschen mit super Reflexen die Hand schneller wegziehen und dadurch Verletzungen vermeiden.

In diesem Artikel findest du, warum du Reflexe trainieren kannst und wie das geht. Auch habe wir passende Übungen für Kinder zum Reflexe Trainieren vorstellt.

Was sind Reflexe?

Reflexe sind eine Reaktion unseres Körpers auf einen bestimmten Reiz. Diese Reaktion kann schnell und unbewusst sein. Sie läuft immer auf dieselbe Weise ab.

Unsere Nervenbahnen leiten den Reiz an unser Gehirn weiter, das dann den Reflex auslöst. Es gibt sowohl angeborene als auch erlernte Reflexe.

Ein Beispiel dafür ist der berühmte Pawlowsche Hund. Das ist ein Hund, der immer Futter bekam, wenn eine Glocke ertönte. Nach einer Weile führte der Klang der Glocke dazu, dass seine Speichelproduktion zunahm.

Definition: Ein Reflex ist eine unwillkürliche, immer gleichartige Reaktion, die ein Organismus auf einen bestimmten Reiz zeigt. Reflexe werden über Neuronen vermitteln.

Warum sind Reflexe so wichtig?

Unsere Reflexe sind da, um unseren Körper vor möglichen Bedrohungen zu schützen.

Einige Beispiele für Reflexe:

  • Würgreflex: Der Würgereflex schützt unseren Körper vor dem Ersticken.
  • Lidschlussreflex: Der Lidschlussreflex dient dazu, unsere Augen vor Fremdobjekten zu schützen.
  • Kniesehnenreflex: Der Kniesehnenreflex sorgt dafür, dass wir beim Stolpern nicht stürzen.

Schon in der frühkindlichen Entwicklung verfügen die Babys über eine Vielzahl angeborener Reflexe:

  • Greifreflex: Babys greifen bei Kontakt mit der Handinnenfläche zu.
  • Klammerreflex (auch Moro-Reflex): Bei einer plötzlichen Veränderung ihrer Kopfhaltung erleben, machen Säuglinge oft eine Klammerbewegung.
  • Babinski-Reflex: Wenn man Babys zentral über die Fußunterseite streichelt, ziehen Babys den großen Zeh nach oben.
  • Schwimmreflex: Babys machen beim Babyschwimmen anfangs reflexartige Paddelbewegungen zum Vorwärtskommen im Wasser.

Neben diesen Reflexen gibt es noch viele weitere angeborene Reflexe, über die Kinder verfügen.

Mit fortschreitender Entwicklung gehen einige Reflexe auch wieder verloren.

Reflexe oder Reaktionen: Was ist der Unterschied?

Der Unterschied zwischen Reflexen und Reaktionen ist die Geschwindigkeit.

  • Reflexe sind schneller, weil sie erfolgen, um eine drohende Gefahr abzuwenden. Die Signale für einen Reflex gehen durch unser Rückenmark, ohne durch unser Gehirn zu gehen.
  • Reaktionen hingegen müssen erst vom Gehirn verarbeitet werden.
AuslöserReaktionszeit
Sehen0,25 Sekunden
Hören0,17 Sekunden
Tasten0,15 Sekunden
Reflex0,005 Sekunden

Kann man Reflexe trainieren?

Ja, Reflexe kann man trainieren.

Reaktionsgeschwindigkeit ist eine wichtige Fähigkeit für Sportler und für Menschen im Alltag. Die Reaktionszeit gibt an, wie schnell jemand auf einen Reiz reagieren kann.

Diese Fähigkeit kann durch Training verbessert werden, aber auch die Rahmenbedingungen sollten passen (mehr dazu später).

Reflexe trainieren: Zuhause oder mit Equipment

Einige Reflexe, die wir haben, sind evolutionär bedingt, wie der Lidschlussreflex oder der Würgereflex.

Andere Reflexe lernen wir mit der Zeit. Wir können sie sogar schneller machen, indem wir die Reflexe trainieren.

#1 Videospiele

Bestimmte Computer- oder Videospiele erfordern eine schnelle Reaktionszeit.

Du musst schnell eine Kurve kriegen oder einem Gegner ausweichen. Mit Spielen wie diesen können wir unsere Reflexe trainieren.

Selbst vermeintlich einfache Mario Party Spiele fordern schon einiges ab. Und das Training macht auch noch Spaß!

Für Kinder haben Videospiele also auch Gutes an sich!

#2 Meditation

Während Videospiele sehr schnell und oft hektisch sind, kannst du auch durch Meditation, Fokussierung oder autogenes Training deine Reflexe verbessern.

#3 Schnelle Sportarten

In vielen Sportarten sind schnelle Reaktionen gefordert. Bei solchem Sport werden die Reflexe trainiert.

Neben Sportarten, die vielen sofort in den Sinn kommen (wie Tischtennis oder Badminton), fordert doch fast jeder Sport gute Reaktionen.

Auch beim Fußball (und anderem Ballsport) kommt es auf Reaktionen an!

#4 Balance Boards

Auch das Training mit dem Balance Board hilft, deine Reflexe zu verbessern. Das Balancieren auf dem Balance Board ist eine gute Möglichkeit, um viele körperliche Reflexe herauszufordern und auch die Tiefenmuskulatur zu trainieren.

Wer nicht das Gleichgewicht auf dem Balance Board verlieren will, muss schnelle Gegenbewegungen machen. Besonders cool bei Balance Boards ist, dass du damit deine Reflexe zuhause trainieren kannst.

Baue einfach eine 5 bis 10 Minuten Einheit nach dem Aufstehen beim Kaffeekochen oder abends vorm Fernseher ein.

Auch gibt es viele Balance Board Übungen, die für mehr Herausforderung sorgen.

Balance Boards gibt es auch für Kinder.

Wir empfehlen:

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Beim Wahu Board Ocean Blue treffen sich funktionale Formgebung, schickes Design und umweltbewusste Herstellung. Dieses Balance Board ist leicht und kompakt, was es zum idealen Begleiter macht. Als besonderes Merkmal bietet die Krümmung ein einzigartiges Erlebnis.

Links:

#5 Balance Kissen und andere Balance Trainingsgeräte

Neben dem Balance Board gibt es noch weitere Trainingsgeräte für Balance und Reflexe.

Dazu gehören die Folgenden:

  • Balance Kissen: Balance Kissen sind luftgefüllte, meist runde Kissen aus Gummi. Der Vorteil an Balance Kissen ist, dass du selbst bestimmen kannst, wie wenig Luft (und damit unsicher) in das Kissen gefüllt wird.
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  • Balance Pad: Balance Pads sind meisten rechteckige Schaumstoff-Pads. Vor allem werden Balance Pads in der Reha- und Physiotherapie eingesetzt.
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  • Therapiekreisel: Therapiekreisel sind Halbkugeln aus Hartplastik. Auf der Oberfläche befinden sich zwei Griffe. Die Kreisel sind eine gute Sache für Fitnessübungen.
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#6 Sprint auf Signal

Du kannst das Sprinten auf Signal mit einem Freund oder Trainingspartner üben.

Miss die Zeit und schaut, wie lange du brauchst, um zu reagieren. Mit der Zeit wird dein Körper lernen, Impulse schneller zu verarbeiten.

#7 Joggen im Wald

Wenn du auf unebenem Untergrund läufst, lernt dein Gehirn, schnell auf Hindernisse und Unebenheiten zu reagieren.

Das ist hilfreich, wenn du auf Wegen mit Ästen und Steinen läufst, weil dein Körper die Signale schneller verarbeiten muss. Das macht dich reaktionsschneller.

#8 Flummis

Wenn du deine Reflexe auf spielerische Art und Weise verbessern willst, kannst du Flummibälle benutzen.

Flummis hüpfen schnell und unkontrolliert umher, was dir hilft, deine Reflexe zu verbessern.

Das Spielen mit Flummis ist auch für Kinder eine tolle Übung zur Verbesserung der Reflexe.

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Reflexe mit Flummis trainieren: Wirf den Flummi gegen eine Wand oder auf den Boden und fang ihn, wenn er zurückspringt. Wenn du besser wirst, kannst du den Flummi härter werfen, damit er schneller abprallt und du richtig springen musst, um den Flummi aufzufangen.

#9 Hypnose

Manche Menschen glauben, dass Hypnose ihnen helfen kann, die Dinge klarer zu sehen. Dies geschieht durch eine Technik namens neurolinguistisches Programmieren.

Hypnose soll Menschen helfen, Objekte langsamer zu sehen, damit sie genug Zeit haben zu reagieren. Das ist so ähnlich, wie wenn jemand in einem Film den Ball in Zeitlupe auf sich zufliegen sieht.

#10 Völkerball

Spiele Völkerball oder Dodgeball mit einem Partner.

Du brauchst einen großen Gummi- oder Schaumstoffball und jemand zum Spielen. Stellt euch mit dem Gesicht zueinander vor eine Wand.

Lass deinen Partner den Ball aus einer Entfernung von drei Metern oder mehr auf dich werfen. Versuche, dem Ball auszuweichen. Wenn du besser wirst, lass deinen Partner den Ball schneller oder aus geringerer Entfernung werfen.

Voraussetzungen für gute Reflexe

Um deine Reflexe zu verbessern, musst du mehr tun, als nur mit dem Flummi zu spielen oder auf dem Balance Board zu stehen.

Neben dem aktiven Training sollten auch die folgenden Voraussetzungen gegeben sein:

  1. Ausreichend Schlaf: Wenn du nicht genug Schlaf bekommst, werden deine Reflexe langsamer. Du solltest jeden Tag etwa 7 Stunden schlafen, damit dein Körper sich richtig ausruhen und auftanken kann. Das hilft deinen Reflexen, besser zu funktionieren.
  2. Peripheres Sehen trainieren: Unser peripheres Sehen hilft uns, die Dinge zu sehen, die um uns herum passieren. Für das Training des peripheren Sehens konzentrierst du dich auf eine Sache im Vordergrund und versuchst dabei Dinge zu erkennen, die im Hintergrund passieren. Dieses Training ist quasi Multitasking für unsere Augen und unser Gehirn.
  3. Richtige Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig, damit deine Neuronen und Nervenbahnen gesund bleiben. Dazu gehört der Verzehr von Lebensmitteln, die viele Nährstoffe enthalten, die die Gesundheit der Nerven unterstützen. Zu diesen Nährstoffen und geeigneten Lebensmitte zählen Kalium, Vitamin B, Vitamin E, Magnesium, Nüsse, Bananen, grünes Gemüse und auch Fisch. Tipp: Auch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln kann, deine Reflexe zu verbessern. Einige der am häufigsten genannten Nahrungsergänzungsmittel für diesen Zweck sind Ginseng, Gingko, Vitamin B12, Vitamin C und Omega 3.
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Fazit

Unsere Reflexe sind enorm wichtig. Aber weil sie automatisch funktionieren, wissen wir sie manchmal nicht zu schätzen

Wenn sich unsere Reflexe mit zunehmendem Alter verlangsamen, stürzen wir leichter oder setzen uns anderen Gefahren aus.

Aus allen diesen Gründen ist es eine gute Idee, regelmäßig zu trainieren, zum Beispiel mit dem Balance Board!

Max ist begeisterter Stand Up Paddler und betreibt den SUP Blog stand-up-paddling.org. Auf der Suche nach ähnlichen Sportarten für den Winter ist er auf Balance Boards gestoßen. Bei BalanceWaves ist er als Editor tätig.

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