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Das WalkingPad P1 ist das Einstiegsmodell der Reihe: ein Gehlaufband im Aluminiumrahmen, das bei 0,5 km/h beginnt und bei 6 km/h endet.

Es gehört damit in dasselbe Kapitel wie das Balance Pad am Schreibtisch und das Balance Kissen am Schreibtisch: Geräte, die den Arbeitsplatz in Bewegung bringen sollen, ohne dass daraus eine Trainingseinheit wird.

Bei den Kunden im Herstellershop steht es mit 4,8 von 5 Punkten bei 246 Bewertungen (Stand August 2026), 87 Prozent davon sind Fünf-Sterne-Stimmen.

Hier im WalkingPad P1 Test steht, wo es sich von den größeren Modellen unterscheidet und warum weniger Ausstattung hier kein Nachteil sein muss.

Die Daten im Überblick

BauartGehlaufband, klappbar
Geschwindigkeit0,5 bis 6 km/h
Motorbürstenlos, 1 PS
Lauffläche120 x 41,5 cm
Maße aufgeklappt143,2 x 54,7 x 12,9 cm
Maße gefaltet82,2 x 54,7 x 12,9 cm
Gewicht28 kg
Maximale Belastung100 kg laut Hersteller
RahmenAluminium
Geräuschpegelunter 65 dB laut Hersteller
SteuerungLCD-Display, Fernbedienung, App
Steigungkeine, 0 Grad
FarbeSilbergrau
Gewährleistung24 Monate, dazu 1 Jahr Herstellergarantie

Aluminiumrahmen statt Kunststoff

WalkingPad P1 im Homeoffice

Der Rahmen aus Aluminium ist das, was das P1 von einem Billiggerät unterscheidet. Er nimmt die Kräfte auf, die beim Auftreten entstehen, ohne zu federn, und er verzieht sich nicht.

Bezahlt wird das mit Gewicht: 28 kg, ein Kilogramm mehr als beim A1 Pro und fünf mehr als beim Z1. Für ein Gerät, das an einem festen Platz steht, ist das ohne Bedeutung. Für eines, das täglich wandern soll, ist es viel.

Gefaltet misst es 82,2 x 54,7 x 12,9 cm, aufgeklappt 143,2 cm. Damit liegt es auf demselben Maß wie das A1 Pro.

0,5 km/h: warum der langsame Start zählt

WalkingPad P1 zusammengeklappt

Das P1 startet bei 0,5 km/h, langsamer als jedes andere Modell der Reihe. Das klingt nach einer Fußnote und ist der wichtigste Wert im Datenblatt, wenn nebenbei getippt werden soll.

Bei 0,5 bis 1,5 km/h bewegt sich der Oberkörper kaum, die Hände bleiben ruhig auf der Tastatur. Ab etwa 3 km/h wird Tippen ungenau und ab 4 km/h ist es Training statt Arbeit.

Wer das Gerät also zum Arbeiten kauft und nicht zum Trainieren, profitiert von dem Bereich unter 1 km/h mehr als von jeder Zusatzfunktion.

Was das P1 nicht kann

Es gibt keine Fußsteuerung, keine Doppelfaltung und keine Handläufe. Wer das braucht, ist beim A1 Pro richtig.

Mit 100 kg ist die Traglast die niedrigste der drei. Das ist bei einem Einstiegsgerät zu erwarten und trotzdem der Punkt, an dem sich die Kaufentscheidung für viele erledigt.

Und wie bei allen Geräten dieser Bauart gilt: keine Steigung, kein Intervalltraining, keine Alternative zum Laufband im Studio. Es ist eine Gehhilfe für den Schreibtisch.

Gehen oder wackeln?

Beides hat seinen Platz, und beides tut etwas anderes. Das Laufband bringt Schritte in Stunden, die sonst im Sitzen vergehen. Ein Balance Board trainiert die Tiefenmuskulatur und das Gleichgewicht, aber es bringt keine Kilometer.

Wer die Wahl hat und nur ein Gerät anschaffen will, entscheidet nach dem Ziel: Wer sich zu wenig bewegt, nimmt das Laufband. Wer nach einer Verletzung Stabilität sucht, nimmt das Board oder das Balance Kissen.

Wer beides hat, stellt das Board neben das Laufband und wechselt. Genau so nutzen wir die Geräte im Alltag.

Häufige Fragen

Wie langsam lässt sich das WalkingPad P1 einstellen?

Ab 0,5 km/h, das ist der niedrigste Startwert in der Reihe. Genau dieser Bereich ist der, in dem Tippen und Telefonieren noch problemlos funktionieren. Nach oben ist bei 6 km/h Schluss, das Gerät ist eine Gehhilfe und kein Laufband für Intervalle.

Lohnt sich das P1 gegenüber den größeren Modellen?

Wenn du unter 100 kg wiegst, das Gerät an einem festen Platz stehen soll und du nebenbei arbeiten willst, fehlt dir bei den größeren Modellen nichts, was den Aufpreis rechtfertigt. Brauchst du mehr Traglast, führt kein Weg am A1 Pro vorbei, willst du flacher bauen, am Z1.

Wie laut ist ein Laufband unter dem Schreibtisch?

Der Hersteller gibt für seine Gehlaufbänder unter 65 dB an, beim Z1 im Leerlauf 45 dB. In der Praxis ist nicht der Motor das Thema, sondern der Schritt: Auf einer Holzdecke überträgt jeder Auftritt Schall nach unten. Eine Unterlegmatte ist deshalb keine Zubehörspielerei, sondern die Bedingung dafür, dass die Nachbarn nichts merken.

Kann ich beim Gehen wirklich arbeiten?

Bis etwa 3 km/h funktionieren Lesen, Telefonieren und Videocalls gut, Tippen wird darüber ungenau. Wer schneller geht, macht daraus eine Trainingseinheit und keine Arbeitszeit. Genau deshalb sind die Geräte auf 6 km/h begrenzt: Sie sind Gehhilfen, keine Laufbänder für Intervalle.

Fazit

Das WalkingPad P1 macht weniger als seine Geschwister und dadurch weniger falsch. Aluminiumrahmen, ein sauberer langsamer Geschwindigkeitsbereich, sonst nichts.

246 Kundenstimmen mit 4,8 von 5 Punkten und 87 Prozent Fünf-Sterne-Bewertungen sprechen dafür, dass die Reduktion in der Praxis niemandem fehlt.

Die Grenze ist die Traglast von 100 kg. Wer darüber liegt, nimmt das A1 Pro, wer die flachste Bauweise braucht, das Z1.

WalkingPad P1

Aluminiumrahmen, 0,5 bis 6 km/h, klappbar
Das schlichteste Gerät der drei: Aluminiumrahmen, 1 PS, Tempo ab 0,5 km/h. Es kann weniger als die Geschwister und macht genau deshalb weniger falsch. Gesteuert wird über Display, Fernbedienung und App.

Max ist begeisterter Stand Up Paddler und betreibt den SUP Blog stand-up-paddling.org. Auf der Suche nach ähnlichen Sportarten für den Winter ist er auf Balance Boards gestoßen. Bei BalanceWaves ist er als Editor tätig.

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